Deutschprüfung für den Quali

48 Schüler schreiben die Deutschklausur im Rahmen ihres qualifizierten Abschlusses. − Foto: Scheuerer

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Konzentriert sitzen die Schüler an den zahlreichen Schreibtischen in der Stadthalle : den Kopf gesenkt, den Kugelschreiber fest im Griff, brütend über ihrer Arbeit – am gestrigen Dienstag haben insgesamt 48 Mittelschüler in Osterhofen im Rahmen ihres qualifizierten Abschlusses die Deutschklausur geschrieben.

Unter ihnen fanden sich auch zwei Flüchtlinge wieder. Sie wurden im Fach "Deutsch als Zweitsprache" geprüft – eine Klausur für Nicht-Muttersprachler, die weniger als sechs Jahre in Deutschland leben.

Haben die Schüler alle Fragen der Deutschklausur beantwortet, geht der Prüfungsmarathon weiter: Die Klausuren Mathe, PCB (Physik, Chemie, Biologie) und GSE (Geschichte, Sozialkunde, Erdkunde) finden noch in dieser Woche statt. Danach haben die Schüler ihren qualifizierten Abschluss in der Tasche: Also Daumendrücken – wie beim Fußball.

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Aktion „Toter Winkel“ kann Leben retten

   

Verkehrssicherheitsprojekt an der Mittelschule Osterhofen

Im Rahmen der Verkehrserziehung für die 6. Klassen der Mittelschule Osterhofen fand auch heuer wieder die Aktion „Toter Winkel“ statt. Nachdem sich die Schüler und Schülerinnen bereits theoretisch im PCB-Unterricht mit dieser Thematik auseinandergesetzt hatten, durften sie an diesem Tag praktische Erfahrungen sammeln.

Mit Hilfe eines Lkws mit Anhänger, der vor der Dreifachturnhalle parkte, zeigten die beiden Fahrlehrer Rainer Flieger und Alois Kress das Ausmaß des „Toten Winkels“ auf. Dazu durfte sich jedes Kind ans Steuer setzen und konnte aus der Sicht des Fahrers feststellen, dass sogar eine ganze Schulklasse im „Toten Winkel“ verschwindet und nicht gesehen werden kann. Ebenso wurden weitere Bereiche gezeigt, die der Lkw-Fahrer nicht einsehen kann und in denen massive Unfallgefahren drohen. So wurde den Sechstklässlern anschaulich bewusst, welche Bereiche bei Lkws und Bussen sie meiden müssen, damit sie vom Fahrer nicht übersehen werden.

Die Aktion hatte einen großen Lerneffekt und machte zusätzlich viel Spaß.

Mittelschule Osterhofen erlebt Praxis-Vormittag im Technikhaus in Deggendorf

 

Das Technikhaus bietet Schulklassen die Möglichkeit, handwerkliche und technische Fertigkeiten auf vielfältige Weise zu erproben und zu erwerben. Die Schüler und Schülerinnen der Klasse 6b der Mittelschule Osterhofen besuchten deshalb mit ihrer Klassenleiterin Cornelia Neuhierl erstmals das TfK-Technikhaus in Deggendorf, um dort entsprechende Erfahrungen zu sammeln. Sie verbrachten einen spannenden Vormittag mit dem Bauen eines Autos mit Propeller-Antrieb bzw. eines Roboters mit Elektro-Antrieb. Unter der professionellen Anleitung zweier Fachkräfte des Vereins „Technik für Kinder“ ging es an die Arbeit. Mit viel Geduld und Ausdauer wurde fleißig gesägt, gebohrt, geschliffen und geschraubt. Aber der Spaß kam dabei nicht zu kurz, denn das „Werkeln“ bereitete sichtlich Freude und als dann das Werkstück fertig war, wurde natürlich gleich getestet, wie gut es funktioniert. Um das ganze abzurunden, fand am nächsten Tag an der Schule ein Wettrennen statt. Dabei wurde dann ermittelt, wer den schnellsten Flitzer bzw. Roboter gebaut hatte. Für die Schüler/innen war es ein abwechslungsreicher Projekttag, den sie gerne wieder einmal wiederholen möchten.